Binz investiert 530 000 Euro in Veranstaltungen

Binz ist mit über zwei Millionen Übernachtungen im Jahr der größte Urlaubsort auf Rügen. Den Gästen bietet er ein großes Programm.

Binz (OZ) – Auf ein ereignisreiches Jahr können die Binzer zurückblicken. 2009 stand ganz im Zeichen des Jubiläums „125 Jahre Seebad Binz“. Vom 29. April bis 3. Mai fand erstmalig die „Binzer Sommerfrische um die Jahrhundertwende“ statt. Viele Einheimische waren für fünf Tage in historische Kostüme geschlüpft.

Besonderer Anziehungspunkt war am 29. April die historische Hochzeit von André und Nadja Garbe. Das Paar aus Greifswald hatte sich nach einem Presseaufruf gemeldet und eine Hochzeit mit historischen Kostümen, Kutsche, Blumen, Hochzeitstorte, Kaffeetafel und Übernachtung gewonnen. Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten war die Festwoche rund um das Binzer Seebrückenfest vom 9. bis 14. Juni mit einen großen Festumzug, an dem über 40 Gruppen — Hoteliers, Geschäftsleute, Vereine und Kindereinrichtungen — teilnahmen. Ganzjährig begleitet wurde das Jubiläumsjahr durch eine Vortragsreihe im Haus des Gastes, die sich mit verschiedenen Themen aus der Ortsgeschichte auseinandersetzte. Die über 40 Vorträge wurden sehr gut besucht.

Im Sommer waren zudem Künstler aus aller Welt aufgerufen, ein Bild zum Thema „Binzer Strand und Badeleben“ zu schaffen und es für den 1. Binzer Kunstpreis einzureichen. 74 Arbeiten wurden im September von einer Jury bewertet. Der Österreicher Bernhard Vogel wurde Sieger. Die Arbeiten der Preisträger sind noch bis Oktober dieses Jahres im Haus des Gastes zu sehen.

Einen eindrucksvollen Streifzug durch die letzten 125 Jahre Seebadgeschichte bot auch die Freiluftausstellung „125“, die von der Rügener Keramikerin Annette Pomp künstlerisch gestaltet und am 2. Mai an der Promenade eröffnet wurde. Auf 125 Tontafeln wurden hier stellvertretend für jedes Jahr interessante Begebenheiten festgehalten. Für 2010 ist geplant, die Ausstellung im Museum Binz im Kleinbahnhof zu zeigen. Eine weitere Premiere gab es am 9. Mai mit dem Binzer Halbmarathon. 71 Läufer, angeführt von Ulrike Maisch, Marathon-Europameisterin 2006, gingen an den Start.

In diesem Jahr soll an die Erfolge angeknüpft werden. So wird es vom 30. April bis 2. Mai wieder eine historische Sommerfrische geben mit Lampionumzug, Maibaumsetzen, dem traditionellen Anbaden und vielem mehr, kündigt Kurdirektor Horst Graf an. 530 000 Euro hat der kommunale Eigenbetrieb Kurverwaltung in diesem Jahr allein für Veranstaltungen eingeplant. Das sind 100 000 Euro weniger als im vergangenen Jubeljahr, aber dennoch 100 000 Euro mehr als in den Vorjahren. …

Mehr dazu lesen Sie in der OSTSEE-ZEITUNG.

http://www.ostsee-zeitung.de/ruegen/index.phtml

GERIT HEROLD, Ostsee-Zetung, 5.1.2010

Neuer Belegungskalender

Sehen Sie immer aktuell, wie der Belegungs-Status des Appartements ist.

zum Belegungskalender

Neue Bildergalerie

Erleben Sie direkt auf einen Blick unser Appartement.
zur Bildgalerie

Binz: Promenadenausbau in den Startlöchern

Die Gemeinde Binz hofft täglich auf das Eintreffen des Fördermittelbescheids. Bis Ende 2010 könnte der 1. Bauabschnitt fertiggestellt sein.

Binz Für das nächste Jahr hat die Gemeinde Binz den Ausbau der Strandpromenade fest im Blick. „Wir hoffen täglich auf den Zuwendungsbescheid aus Schwerin“, ist Kurdirektor Horst Graf optimistisch, dass das Vorhaben bald starten kann. Seit 2003 wartet das Ostseebad auf eine Entscheidung aus der Landeshauptstadt. Damals hatte Binz die Förderung für den Ausbau der gesamten Promenade beantragt. Kosten: fünf Millionen Euro. Aufgrund neuer Förderrichtlinien musste das Vorhaben abgespeckt werden. Schließlich wurde die Promenadensanierung in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Der erste Abschnitt umfasst die Erneuerung des Promenadenteilstücks vom Seebrückenvorplatz bis zum Kreuzungsbereich Mukraner Straße.

Das insgesamt 2,5 Millionen teure Bauvorhaben wird hauptsächlich durch Fördermittel und den Eigenanteil der Gemeinde finanziert, was den Ausbau der „Straße“ betrifft. Die Kurverwaltung stellt 200

000 Euro bereit und zahlt unter anderem für die Erneuerung der Strandabgänge, darunter vier behindertengerechte. Die Strandabgänge, die derzeit zum Teil noch mit Plastelochplatten versehen sind, werden mit widerstandsfähigem Tropenholz wie auf der Seebrücke versehen. Auch die Pergola hinter dem Kurplatz soll verlängert, Bänke aufgestellt und Ruhezonen mit Blick auf das Meer geschaffen werden.

Auf dem 725 Meter langen Promenadenabschnitt des ersten Bauabschnittes wird das alte Pflaster aufgenommen und anschließend — aus Denkmalschutzgründen — wieder neu verlegt. Die Hauptflaniermeile des Ostseebades soll bis zur Margaretenstraße zur Seeseite hin mit Granitplatten im edlen Design verbreitert werden, schwärmt Kurchef Horst Graf. Mehr Beleuchtung, mehr Platz, mehr Bepflanzung, ein schönerer Anblick — so soll die Promenade nach ihrer Fertigstellung aussehen. Gebaut wird nur in der Vor- und Nachsaison. „Wir hoffen, dass wir bis Ende 2010 fertig sind.“ Umgestaltet werden soll auch der Seebrückenvorplatz. …

Mehr dazu lesen Sie in der OSTSEE-ZEITUNG.

http://www.ostsee-zeitung.de/ruegen/index.phtml

GERIT HEROLD, Ostsee-Zeitung, 5.11.2009

Hotels in Binz bei den Urlaubern am beliebtesten

Die Hotel-Bewertungen auf den Hotelbewertungsportalen HolidayCheck.de, Hotel.de und HRS.de haben in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung gewonnen. Touristen buchen heutzutage nicht mehr einfach so. Sie wollen wissen, ob andere Urlauber mit dem Hotel zufrieden waren.

Vergleicht man die Bewertungen der Hotels in den größten deutschen Badeorten, so schneiden die Häuser im Ostseebad Binz auf der Insel Rügen mit 83,51 von maximal 100 zu erreichenden Punkten am besten ab. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Ostseebäder Boltenhagen und Sellin mit ebenfalls mehr als 80 Punkten.

Für die Untersuchung wurden die Daten der elf größten Urlaubsorte an den deutschen Küsten erhoben. Verglichen wurden alle Hotels ab drei Sterne aufwärts. Es wurden nur die Häuser in die Auswertung mit aufgenommen, die auf mindestens zwei der genannten Portale eine Bewertung hatten.

Ranking der Badeorte in Deutschland nach Hotelbewertungen (Stand August 2009)

1.

Ostseebad Binz 83,51

2.

Ostseebad Boltenhagen 82,78

3.

Ostseebad Sellin 80,56

4.

Ostseebad Heringsdorf 79,85

5.

Warnemünde 78,64

6.

Ostseebad Kühlungsborn 78,55

7.

Norderney 77,94

8.

Westerland 76,46

9.

Timmendorfer Strand 76,45

10.

St. Peter-Ording 71,78

11.

Fehmarn 71,03

Quelle: Tourismusgesellschaft Binz mbH. Alle Angaben ohne Gewähr.
Anmerkungen: Erreichbar waren maximal 100 Punkte.
Auf Norderney und Fehmarn waren nur sehr wenige Hotels auf den Portalen gelistet.

Wie groß das Interesse des potenziellen Hotelgastes an der Meinung seiner Vorgänger ist, zeigt ein Blick auf die Angabe, wie oft einzelne Bewertungen gelesen wurden. So vermeldet HolidayCheck.de, dass eine Beurteilung des „Best Western Hotel Premier Ambassador“ in St. Peter-Ording 1751 Mal gelesen wurde, eine Bewertung des „Travel Charme Kurhaus“ im Ostseebad Binz vom Mai 2008 sogar 2063 Mal!

Vor allem weniger gute Beurteilungen werden sehr häufig angeklickt. Der Kunde möchte eben wissen, worauf er sich einlässt. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern weniger Kompromisse eingehen müssen als in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Die sechs bestplatzierten Badeorte liegen nämlich in „Meck-Pomm“.

GOSCH bald auch in Binz

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, dann kann sich auch das Ostseebad Binz mit einer eigenen GOSCH-Filiale schmücken.

Wer oder was ist GOSCH, werden sich jetzt vielleicht einige stirnrunzelnd fragen. Diese finden hier ein paar Eckdaten zur Historie des erfolgreichen Fischrestaurants.

Betreiber der Binzer GOSCH-Filiale ist das Unternehmen Sass Gastro, das als Franchise-Nehmer bereits die Filialen in St. Peter-Ording und Warnemünde in seiner Obhut hat.Prokuristin Ann-Christin Frank erklärt, warum die Wahl des neuen Standortes auf Binz fiel: „GOSCH gibt es nur in Top-Lagen, außerdem muss die Besucher-Klientel passen. In Binz ist beides der Fall.“ Die Top-Lage könnte in der Tat nicht besser sein, denn die GOSCH-Filiale entsteht im neuen „Strandschloss“. Sprich dort, wo die Hauptstraße ins Rondell mündet und die Seebrücke beginnt, in direkter Nachbarschaft also zum Kurhaus und Vis-a-vis vom Cerês. Jetzt im Herbst beginnt der Bau des Apartmenthauses „Strandschloss“, von dessen Voranschreiten die Eröffnung des GOSCH abhängt. Sass Gastro hofft, dass sie es bis Juni schaffen. Aber um einen genauen Termin anzugeben, dafür ist es noch zu früh.

Das neu entstehende „Strandschloss“ ist 3 ½ geschossig, GOSCH hat einen Teil der unteren beiden Stockwerke angemietet: Das Restaurant entsteht im Erdgeschoss, im 1. Stock werden Personal- und Lagerräume untergebracht.Überall dort, wo GOSCH ist, gibt es bereits viele Fischgaststätten. Aber das Konzept der Sylter ist ein anderes, denn GOSCH steht für Erlebnisgastronomie. Der Fisch liegt am Tresen aus, jeder kann sich sein Filet aussuchen und zugucken, wie es zubereitet wird.

Außerdem geht es bei GOSCH unkompliziert zu. Jeder rückt mit jedem zusammen, denn es gibt keine kleinen 2er und 4er Tische. Die Gäste sollen nicht nur essen, sondern auch miteinander ins Gespräch kommen. Das Restaurant im Ostseebad Binz ist als Ganzjahresbetrieb angelegt.

Golfzentrum Granitzhof

Viel ist in den vergangenen Wochen und Monaten darüber spekuliert worden, nun ist es so gut wie amtlich: Auf dem rund 70 Hektar großen Gelände hinterm Ortsausgang von Binz in Richtung Serams entsteht ein 18-Loch-Golfplatz. Betreiber ist die „Golf- und Yachtzentrum Binz GmbH“, deren Hauptgesellschafter – die „Ginkgo Projektentwicklung“ – bereits die Kunsthofpassage in Dresden verwirklicht hat.

Mehr Klasse als Masse. So lautet die Philosophie der beiden Geschäftsführer Tankred Lenz und Christian Leuschner. Deshalb soll sich ihr Golfplatz in der optischen Gestaltung an der Endmoränenlandschaft der Insel Rügen orientieren. Für die Bepflanzung haben die beiden Investoren einheimische Hölzer wie Sanddorn vorgesehen, Findlinge und Teiche sollen das Erscheinungsbild des „Golfzentrum Granitzhof“ vervollständigen.

Golf gehört zu den größten Wachstumssportarten in Deutschland. So ist es nicht verwunderlich, dass auf der Insel Rügen neben den bereits bestehenden – dem 9-Loch-Platz in Sassnitz und dem 18-Loch-Platz in Karnitz – noch drei weitere Golfplätze in Planung sind. Christian Leuschner begreift diese aber nicht als Konkurrenz, sondern ist im Gegenteil froh über diese Entwicklung. „Die Golfspieler kommen erst nach Rügen, wenn es mehrere Plätze gibt, denn sie spielen nicht eine Woche lang nur auf einem Platz.“

Der gebürtige Leipziger sieht den Binzer Standort perspektivisch als Türöffner, denn in Binz sind nun mal die meisten Urlauber. Deshalb soll das „Golfzentrum Granitzhof“ auch eher touristisch angelegt sein, sprich: Jeder, der die Platzreife hat, darf hier spielen. Außerdem wird es um die 18 Spielbahnen herum große Übungsflächen geben, auf denen sich Anfänger mit dem Golfspiel vertraut machen können. Damit hoffen die Betreiber, auch Jugendliche für das Golfen begeistern zu können. Und so ganz nebenbei entstehen noch um die 15 Ganzjahresarbeitsplätze. So ein Golfplatz bedarf schließlich einer guten und vor allem regelmäßigen Pflege.

Derzeit liegt der Bebauungsplan für das „Golfzentrum Granitzhof“ in der Gemeinde Binz zur Einsichtnahme aus. Wenn keine Einwände vorgebracht werden, wird in ca. vier Wochen per Satzungsbeschluss die offizielle Genehmigung zum Bau des Golfplatzes erteilt. Bereits jetzt sind alle Grundstücke, die sich auf dem künftigen Golfplatz befinden, gesichert und vertraglich gebunden.

Baubeginn ist dann voraussichtlich im März oder April kommenden Jahres. Tankred Lenz und Christian Leuschner rechnen mit etwa einem Jahr Bauzeit. Wenn alles nach Plan läuft, wird der Golfplatz somit zur Saison 2011 eröffnen.

Bewertung auf HolidayCheck

Sind Sie schon Gast unseres Appartement gewsen? Dann freuen wir uns über Ihre Bewertung bei HolidayCheck. Oder hinterlassen Sie auch gerne auf unserer Seite Ihre Meinung

Blick ins Appartement gefällig?