Kurverwaltung mit Plus von 100 000 Euro

2009 war für Binz ein sehr gutes Jahr, bilanziert Kurdirektor Horst Graf. Es wurden über 2,2 Millionen Übernachtungen im Ostseebad gezählt.

Binz (OZ) – Das Jahr 2009 war für den Kommunalen Eigenbetrieb Kurverwaltung des Ostseebades Binz ein sehr erfolgreiches. „Wir haben aller Voraussicht nach ein Plus im sechsstelligen Bereich erwirtschaftet“, kündigt Kurdirektor Horst Graf an. Auch wenn noch einige Einnahmen und Ausgaben offen sind, so rechnet er mit einem Betrag von über 100 000 Euro.

Durch die Kalkulation mit der neuen Kurabgabe — die war in diesem Jahr in der Saison von 2,10 Euro auf 2,60 Euro erhöht worden — habe der Kommunale Eigenbetrieb viel mehr als im letzten Jahr investieren können. „Vor allem im Technikbereich. Wir haben uns einen neuen Fuhrpark anschaffen können“, so Graf. „Das Wichtigste aber war, dass wir an der Qualitätsschraube drehen konnten“, erinnert der Kurchef an die ganzjährigen Aktivitäten zum Jubiläum „125 Jahre Seebad Binz“ und die vielen Veranstaltungen in den zurückliegenden zwölf Monaten.

Dass die Zahlen stimmen, liege auch daran, dass „wir keine defizitären Geschäfte wie ein Hallenbad oder ein Kurmittelhaus haben“, so Graf. Der Etat der Kurverwaltung liege bei 4,5 bis 5 Millionen Euro. „2009 war ein sehr gutes Jahr“, hat der Kurdirektor auch die vorläufigen Übernachtungszahlen im Blick. Es werden wieder über 2,2 Millionen Übernachtungen sein. Diese Zahl könnte bei 2,3 Millionen Übernachtungen liegen. Doch durch die Schließung der beiden Kliniken Bernstein und Herford seien rund 70 000 Übernachtungen weggebrochen, bedauert der Binzer Kurchef. Auch die Aufenthaltdauer sei um 0,1 Tage auf 5,9 Tage gesunken. Dennoch: „Wir sind sehr zufrieden. Wenn wir jammern würden, dann auf hohem Niveau.“ Einen Schub erwartet Horst Graf mit dem geplanten Golfplatz, der 2011 zwischen Binz und Serams eröffnet werden soll. „Ich hoffe, er wird Publikum aus Skandinavien anziehen, ist Golfen doch in Schweden Volkssport.“ Zwischen Weihnachten und Neujahr war im größten Ostseebad der Insel jedenfalls kaum noch ein Zimmer zu bekommen. Zum Feuerwerk waren schätzungsweise 5000 bis 7000 Besucher vor Ort, freut sich der Kurdirektor über die große Resonanz. Einziger Wehrmutstropfen der Silvesternacht: Am Schmachter See wurde durch Böller mutwillig eine Wassersäule zerstört. Schaden: 10 000 Euro.

Aufgrund der guten Finanzlage kann die Kurverwaltung 2010 weiterhin investieren. So in den Ausbau der Promenade. …

Mehr dazu lesen Sie in der OSTSEE-ZEITUNG.

http://www.ostsee-zeitung.de/ruegen/index.phtml

GERIT HEROLD, Ostsee-Zeitung, 13.1.2010

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